Haltestelle kempen

Sonntag, 29. März 2020

 Eintritt: 15,00 €, Beginn: 12.00 Uhr, Einlass 18.45 Uhr

Kartenvorverkauf per E-Mail an: kontakt@haltestelle-kempen.de oder bei Schuhkolade, Peterstr. 29, 47906 Kempen & RP-Lokalredaktion, Engerstr. 20, 47906 Kempen (bei beiden Vorverkaufsstellen gilt nur Barverkauf!).

Matinee Silver Fox Jazz Club

Auf dem Gebiet des traditionellen Jazz sind alle fünf Musiker alte Füchse. Da bringt jeder seine langjährigen Erfahrungen mit ein.

Wolfgang Laur kommt ursprünglich aus der Klassik. Sein Klavierspiel umfasst freie Improvisation als Solist mit einem abwechslungsreichen Repertoire aus Evergreens, Musical-Melodien, New Orleans Diexieland, Swing, Blues und gehobener Unterhaltungsmusik. Darüber hinaus spielt Wolfgang Laur in diversen Jazz-u Bluesbands. Auftritte in verschiedenen Jazzbands in NRW , Hamburg, Schweiz, Niederlande.

Auch Hans Naujokat hat seine ersten aktiven musikalischen Erfahrungen in der klassischen Musik gesammelt. Parallel dazu entwickelte sich jedoch seine Passion zum Jazz, zuerst als Tenorsaxophonist in einer Bigband mit Swing Arrangements, später kam das Altsaxophon und die Klarinette hinzu. Nach beruflich bedingten Pausen wurde er erst wieder als Pensionär im Bereich des traditionellen Jazz aktiv. Seine Vorlieben sind aber nach wie vor der moderne Swing und der Mainstream der 50er und 60er Jahre.

Viele werden sich noch an die legendären Formationen „Double Check Stompers“ und „Climax Jazzband of Cologne“ erinnern, vor allem weil letztere in den 80er Jahren regelmäßig in der WDR-III-Sendung „Mittwochs in...“ auftrat. Peter Nusse war dort der Trompeter und Bandleader. Nach langer musikalischer Pause ist er wieder zurück auf der Bühne und knüpft an seine alte, strahlende Virtuosität auf dem Cornett wieder an.

Armin Runge kam mit 17 Jahren durch Oma Julchens Teatime Jazz Band zum Jazz. Er ist heute begehrter Bassist in mehreren bekannten Formationen. Besonders hervorzuheben sind sein bestechender Swing und seine unerschöpfliche Erinnerungsgabe für Harmonien. Ihn zeichnen das Gefühl für die Vielfalt der traditionellen Jazzstile aus sowie seine eigene, auf die Wurzeln des Jazz fokussierte Interpretation, die sie unverwechselbar in Sound und Präsentation macht.

Peter Di Val spielte als 17-jähriger mit einer Jazzband aus dem Ruhrgebiet bei Jazzgottesdiensten und Schüler-Tanztees. Er war ein Verehrer von Gene Krupe und Buddy Rich, den er selbst noch 2x life erlebt hat. Mit diversen Jazzbands hat er dann später viele europäische Länder bereist. An großen Konzerten wirkte er mit den Bands von Chris Barber, Mr. Acker Bilk, Nat Gonella, Rod Mason sowie Musikern der Dutch Swing Kollege Band und der SWR Big Band. Mit den Jahren wurde er beliebter und gefragter Side-man bei vielen Jazzbands in Deutschland. Bei jedem Auftritt ist er nach wie vor mit full power dabei.

Ja, alle fünf sind alte Füchse. Aber Alter schützt vor Neugier nicht.

So traf man sich bei Wolfgang Laur, der die Initiative ergriffen hatte, zunächst nur um auszuloten, was dabei herauskommen könnte, wenn Musiker mit relativ unterschiedlichen Vorstellungen zusammenfinden – und man war angenehm überrascht.

Was dabei entstehen kann, lässt sich beispielhaft an einigen Titeln des Repertoires beschreiben. Zwei Stücke der Beiderbecke-Band „Singin' the blues“ und Davenport blues“ werden ganz unterschiedlich interpretiert: Die Trompete und das Altsax halten sich einmal ganz eng an die Vorlagen der historischen Aufnahme (Singin' the blues), beim Davenport blues aber spielen Trompete und Tenorsax ein Arrangement von Gerry Mulligan und Stan Gets aus den 60er Jahren des Cool-Jazz nach.

Bei der Nummer „Sunday“ stehen Harry „Sweets“ Edison (tp) und Jimmy Forrest (ts) zusammen mit anderen Mitgliedern der Basie-Band Pate.

Salonmusik der 20er Jahre: Allah's Hollyday gespielt mit Trompete und Klarinette im traditionellen Sound.

Der Stil dieses Quintetts ergibt sich dabei von selbst: konzertant, transparent, swingend, harmonisch, frei nach dem Motto des Trompeters Wild Bill Davison:


You never grow too old to swing.

Besucherstimmen

„Chapeau ! Eine rundum gelungene Vorstellung, meinen Glückwunsch - und bitte MEHR DAVON.“

„Ganz große Klasse - nur zu kurz!“

„Inspirierende Arbeiten.“

„Traumhaft, einfach traumhaft!“